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Historischer Hintergrund

Der geschichtliche Hintergrund

Hierbei muß man zu den Nürnberger Stadtwachen zwei Bereiche betrachten und auch unterscheiden.

Die Stadtwachen der freien Reichsstadt Nürnberg setzten sich zum einen aus Bürgern und Handwerkern der Stadt Nürnberg zusammen. Sie waren nur für die äußere Sicherheit und den Wachdienst an den Stadttoren zuständig. Die Stadt Nürnberg war zur damaligen Zeit in 8 Stadtviertel aufgeteilt und jedes Viertel stellte zum Dienst sein eigenes Kontingent. Die Truppenstärke in den einzelnen Stadtvierteln setzte sich wie folgt zusammen [under construction]

            XXX    Musiker

            XXX    Gemeine (Musketiere, etc.)

            XXX    Unteroffiziere

Befehligt wurde die Stadtwache von den sogenannten Viertelhauptleuten. Bei acht Stadtvierteln gab es dementsprechend auch 8 Hauptleute, die einem Obristen unterstanden, welcher dann wiederum direkt dem Rat der Stadt Nürnberg gegenüber verantwortlich war. Die jeweiligen Stadtviertel hatten im Konfliktfall an der Stadtmauer nach Farben gekennzeichnete Abschnitte bei Bedarf zu besetzen. Diese jeweiligen Farben sind heute noch an den Türmen der Mauer gut zu erkennen. Die Bewaffnung und Ausrüstung der Stadtwachen in der Zeit des dreißigjährigen Krieges bestand aus ……. Bewaffnung und Ausrüstung waren im Zeughaus (heute Polizeiwache am Hallplatz) gelagert. Stadtwachen und Zeughaus wurden, nachdem die freie Reichstadt Nürnberg zum Königreich Bayern 1806 gekommen war und ihren Festungsstatus 1862 verloren hatte, aufgelöst.

Die Stadt Nürnberg hatte auch einen Anteil an Bewaffneten bei Kriegshandlungen des Fränkischen Reichskreises im Sinne einer sogenannten Ausschusscompagnie/-regiment zu stellen. Der damalige Stadtkommandant Baltasar-Jacob von Schlammersdorf erhielt von der Stadt Nürnberg die entsprechenden Mittel und den Auftrag ein eigenes Regiment aufzustellen. Dieses Regiment – benannt wie damals üblich nach dem Regimentsgründer und Inhaber Baltasar-Jacob von Schlammersdorf -  wurde dann im Rahmen der Feldzüge im Fränkischen Kreis eingesetzt. Dies geschah größtenteils im Verbund mit dem schwedischen Heer des Königs Gustav II. Adolf (* 9. Dezemberjul./ 19. Dezember 1594greg. in Stockholm; † 6. Novemberjul./ 16. November 1632greg. bei Lützen) nach dem Einfall desselben im Anschluss an die gewonnene Schlacht bei Breitenfeld (7. Septemberjul./ 17. September 1631greg) bei der die Kaiserlichen Truppen unter Generalfeldzeugmeister Johann t’Serclaes Graf von Tilly (* Februar 1559 auf Schloss Tilly, Gemeinde Villers-la-Ville im Herzogtum Brabant; † 30. April 1632 in Ingolstadt) entscheidend geschlagen wurden, und somit der Weg nach Suddeutschland und damit Bayern für die schwedischen Truppen frei war. Bedingt durch das Bündnis der überwiegend protestantischen freien Reichstadt Nürnberg mit König Gustav Adolf dauerte dieser Dienst als Kampftruppe bis zur Niederllage der Schweden bei der Schlacht von Nördlingen (6. September 1634) und dem darauf folgenden Abzug der Schweden aus Süddeutschland.

Die Bewaffnung und Ausrüstung des Regimentes bestand damals aus …….[under construction]. Gegliedert war sie folgendermaßen:

 

[under construction]

Die Stadt Nürnberg mußte in diesem oben genannten Zeitraum auch Kanonen für diversen Belagerungen mancher fränkischer Städte aus ihren Zeughäusern zur Verfügung stellen.

Zum Schluss sei noch erwähnt, daß Nürnberg über die gesamte Dauer des dreißigjährigen Krieges auf Grund Ihrer hervorragenden Waffenmanufaktur Lieferant aller an diesem Konflikt beteiligten Parteien war und somit auch einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor darstellte.

Wer gerne mehr über diese Thema der Schweden in der Region Franken im Zeitraum 1631 – 1634 und dem Anteil Nürnbergs daran erfahren möchte, sei herzlichst eingeladen uns auf einer der Veranstaltungen in unserem Lager zu besuchen.

Wem dies nicht möglich ist dem sei ein Buch von Peter Engerisser empfohlen „Die Schweden in Franken 1631 – 1634“.

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